Seit dem heutigem Tag ist das neue Software Center fester Bestandteil der aktuellen Entwicklungsversion von Ubuntu 11.10 (Oneiric Ocelot). Es wird auch mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit im Finalem Release dabei sein.

Das neue Software Center basiert nun auf GTK3 und hat eine Menge zu bieten.
Unter anderem spendiert Canonical ein neues Icon.

Beim ersten Start fällt das komplett neue Design auf, das sich sehr modern und übersichtlich präsentiert. Man merkt, dass sich Canonical einige Sachen bei anderen SoftwareStores abgeschaut hat (AndroidMarket, AppStore).


Das Hauptfenster besteht grundsätzlich aus fünf Teilen.

Ganz oben hat man die gewohnte Leiste mit Vor/Zurück Buttons und der Möglichkeit zwischen den Ansichten "Alle Anwendungen", "Installiert" und "Verlauf" zu wechseln. Die Leiste bleibt beim Navigieren immer sichtbar.

Der obere Teil wird vermutlich als Marketingfläche dienen, für Entwickler die ihre Applikationen verkaufen wollen. Alternativ werden hier irgendwelche Zusammenstellungen oder besondere Apps vorgestellt.

In der Mitte bekommt man eine Übersicht an neu hinzugefügten Apps. Das erscheint mir etwas unsinnig, da ja nach dem fertigem Release keine neuen Apps hinzugefügt werden. (Außer bezahlbare).

Im unterem Teil kann man die Apps mit den meisten/besten Bewertungen sehen.

Wenn man sich links für eine Kategorie entscheidet, ändert sich die Ansicht.



Sobald man nach einer bestimmten Kategorie gefiltert hat, kann man die Reihenfolge in der die Programme dargestellt werden ändern.

Das SoftwareCenter reagiert ziemlich flüssig, stürzt momentan(verständlicherweise) aber auch noch gerne ab. Bis zum finalem Release wird das SoftwareCenter definitiv stabiler werden.

Fazit:
Meiner Meinung nach ist das neue Software Center ein großer Gewinn für Ubuntu. Die Apps werden viel besser präsentiert und besonders für Neueinsteiger wird das suchen nach passenden Applikationen deutlich erleichtert.
Bleibt zu hoffen das eine so gute Präsentation mehr Entwickler ankurbelt ihre Programme an Canonical einzureichen oder sogar ihre Programme auf Linux zu portieren.

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